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Mann dringt nachts in Pferdestall ein: Reitverein warnt nach Übergriff auf Wallach!

2. Sept.
2 Min. Lesezeit

Ein nächtlicher Vorfall in einem Reitstall sorgt in Niedersachsen für Entsetzen. Kameras haben festgehalten, was in der Box eines Wallachs geschah.


Nächtlicher Pferdestall
Pferdebesitzer in der Region sind alarmiert! (KI/ChatGPT - Symbolbild)

Die Sorge unter Pferdehaltern rund um Springe (bei Hannover) wächst. In der Nacht zum Montag, 31. August, soll es auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Springe zu einem sexualisierten Übergriff auf einen Wallach gekommen sein. Der Verein hat Anzeige erstattet und warnt nun andere Pferdehalter und Reitbetriebe in der Region.


Besonders brisant: Der Vorfall wurde offenbar von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.


Mann betritt nachts den geschlossenen Stall


Nach Angaben des Vereins zeigen die Aufnahmen, wie ein Mann gegen 3.30 Uhr nachts den geschlossenen Stall betritt. Anschließend öffnet er die Box eines Wallachs.


Wie die Neue Deister-Zeitung unter Berufung auf den Reitverein berichtet, ist auf dem Video zu erkennen, dass der Mann sowohl an sich selbst als auch an dem Pferd sexuelle Handlungen vornimmt. Der Wallach wurde bei dem Vorfall nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.


Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Der Reitverein appelliert zugleich an Pferdehalter, aufmerksam zu sein und verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um Ställe und Weiden zu melden.


Reitverein warnt andere Pferdehalter


Wer Kameras an seinem Stall installiert hat, sollte ungewöhnliche Aufzeichnungen sichern. Von einer eigenständigen Konfrontation verdächtiger Personen rät der Verein dagegen ab.


Einige Pferdehalter in der Umgebung haben nach dem Vorfall offenbar bereits reagiert und zusätzliche Kameras installiert. Gleichzeitig betont der Vereinsvorstand, keine Panik verbreiten zu wollen. Ziel sei vielmehr, gemeinsam aufmerksam zu sein und die Pferde zu schützen.


Erst vor zwei Wochen wurde eine Stute schwer verletzt


Für zusätzliche Unruhe sorgt ein weiterer Fall aus dem nur wenige Kilometer entfernten Springe-Völksen. Dort war am 16. August eine Stute mit erheblichen inneren und äußeren Verletzungen im Genitalbereich gefunden worden.


Eine Tierärztin untersuchte das Pferd. Die Polizei hält es für möglich, dass eine bislang unbekannte Person dem Tier die Verletzungen zugefügt hat und ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.


Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht, ist derzeit völlig offen. Auch der Reitverein warnt ausdrücklich davor, voreilige Schlüsse zu ziehen.



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